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Eine hervorragende Umsetzung
lyrischer Klangbeispiele gelang dem Verdi Quartett beim Eröffnungskonzert
zum diesjährigen Festival "vielsaitig". Mit ihren packenden Interpretationen
fesselten die Künstler die Zuhörer im voll besetzten Fürstensaal...... Allgäuer Zeitung
.......Nun heißt es ja für ein Streichquartett, bei einem Standardwerk der Wiener Klassik sogleich Farbe zu bekennen. Und das war rundum überzeugend...... Fast scheut man sich, die makellose Beherrschung aller technischen und stilistischen Mittel zu erwähnen, angesichts der perfekten Klangbalance, der Kongruenz bei homophonen Passagen und der zutage tretenden interpretatorischen Reife.... Mannheimer Morgen
The Verdi quartet was voted by many discerning aficionadi of our sold-out chamber music series, as one of the finest quartets we have had in our almost twenty-year existence. The reaction to their performance of Bartok was unusually enthusiastic as many listeners commented that this composer "finally made sense to them" through the quartet's verbal analysis and intelligently convincing performance. Others, deeply impressed by their sensitive and perceptive Schubert remarked that there was a refreshing "self-effacing" quality in their performance - everything devoted to the composer rather than to individual personalities. The listener was invited into the quartet's creative circle instead of having to observe from without and this rare experience prevailed throughout the program. It was an evening of discovery, therapy in its best sense and memorable aural pleasure. Ralph Aldrich, London/Ontario
……..von der meisterhaften Meister-Kraft der Leute vom Amadeus- sowie vom Melos-Quartett angestachelt, spielt das Verdi Quartett heute nicht nur Kurtag und Pärt und Gubaidulina meisterlich! Argumentieren sich die Vier, die 1985 zusammenfanden, musikalisch durch Multi-Media, durch Sound-Performances und über Sprech- wie Tanz-Theater-Bühnen. Vor allem bringen sie das, was sie analytisch emotional erkannt haben, zwingend an ihr Publikum. Ihren Brahms zum Beispiel. Der ist gereinigt und gefiltert durch die Jahrzehnte authentischer Aufführungspraxis samt resultierender Hör-Renaissance ebenso wie durch die Herausforderungen fortschrittlicher Musik-Konzepte vom Beginn einundzwanzigsten Jahrhunderts. Nicht umsonst war Brahms vom Kollegen Schönberg als "Der Fortschrittliche" tituliert worden. Wolf Loeckle, Bayern 4 Klassik
Kann die norddeutsche
Unterkühltheit, die man Brahms nachsagt, die rheinische Bevölkerung
begeistern und erwärmen? Die Brahms-Quartet-te in der Einspielung mit dem
Verdi-Quartett sind eine wahre Entdeckung. Die gewaltige Intensität, mit der
das Verdi-Quartett diese Quartette spielt, ist gewiss nichts für
Nebenbei-Hörer; sie zwingt einen zum Zuhören. Dabei wird nicht auf
vordergründige Wirkung gespielt; Dynamik und Tempo bewegen sich durchaus im
normalen Rahmen. Hier ist es die pure Interpretation, die so packend ist;
jedes Thema, jede Phrase sind wohldurchdacht, aber nicht überinterpretiert. Bram Gätjen "Mein CD-Tipp"
………..Das eigentlich
Sensationelle am Auftritt des Verdi-Quartetts war nämlich die Art seines
Musizierens, sein in der Tat ungewöhnlicher Umgang mit der musikalischen
Zeit. Die Musiker durcheilen die Zeit nicht einfach in hochpolierter
rasanter Geschwindigkeit, sie machen sie spürbar und füllen sie aus,
bedachtsam, aber niemals bedächtig. In gezügelten Tempi musizieren sie jedes
Detail sorgfältig aus, dennoch oder darum stets fesselnd. Jedem Ton hören
sie gleichsam nach und machen so seine Beziehung zum Vorhergehenden und
Folgenden mit hellsichtiger Klarheit deutlich. Sie pendeln nicht heftig im
dynamischen Spektrum, sondern setzen die Gewalt des Forte höchst sparsam und
umso wirkungsvoller ein. Dazu eine nahezu geistreiche Klangsensibilität im
dezenten, ja delikaten Spiel der Farben. Alles ist maßvoll an ihrem
Musizieren und dennoch intensiv-eine beinah leise, aber bedeutsame und
eindringliche Rede. Heinz-Jürgen Staszak, Rostock
Is there really room for yet another Brahms Clarinet Quintet in the catalogue? - well yes, when it is played with the alluring tonal sophistication of Francois Benda and the Verdi Quartet, recorded by Deutschland Radio with a weight and velvety smoothness rarely encountered on CD. Some may prefer greater clarity, but anyone wanting to revel in the autumnal reverie of this bittersweet late masterpiece really need look no further. International Record Review
Schubert's G major String Quartet (D887), his last and greatest, has been likened to a symphony by virtue of its large scale and its orchestral mode of expression (the unorthodox approach to harmony and the expansive structure point to the early works of Bruckner). While some ensembles, most notably the Alban Berg Quartett, have taken a decidedly symphonic approach to the piece, the Verdi Quartet clearly sees it as a work of art transmitted through four human beings. It is the human element--a prevailing warmth and emotional sensitivity--that is most impressive about this performance. Not that this is a laid-back account--the Verdi Quartet generates tremendous power in the tuttis, yet amazingly, the individual voices are clearly delineated. The first movement's measured tempo allows for great breadth of expression and underlines the Brucknerian pre-echoes--an approach completely opposite to the Berg's faster, more Beethovenian one. The conflict-ridden music of the Andante is rendered in a less legato fashion and with more arresting accents than either the Berg or the Quartetto Italiano. The scherzo and finale, while lacking the Berg's machine-like intensity, reveal more of the music's pathos and irony by stressing beauty and communication rather than just rigid virtuosity. Classics Today
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